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	<title>blog-kaffee.de &#187; Kaffeebohne</title>
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	<description>Das Blog für Alles was Kaffee betrifft - Kaffeebohnen, Kaffeemaschine, Kaffeefilter, Kaffeepads</description>
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		<title>Kaffeesorte Robusta aus Vietnam</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 09:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blog-kaffee.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kaffeeanbau hat in Vietnam noch keine lange Tradition. Trotzdem stieg das Land zum zweitgrößten Kaffeeproduzenten nach Brasilien auf und ist heute der größte Kaffeelieferant Deutschlands. Angebaut wird vor allem die Kaffeesorte „Robusta“, die wegen ihrer relativ hohen Unempfindlichkeit gegenüber Hitze und Krankheiten, ihres höheren Koffeingehaltes und des höheren Ertrages heute in etwa 30 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kaffeeanbau hat in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vietnam" target="_blank">Vietnam</a> noch keine lange Tradition. Trotzdem stieg das Land zum zweitgrößten Kaffeeproduzenten nach Brasilien auf und ist heute der größte Kaffeelieferant Deutschlands. Angebaut wird vor allem die Kaffeesorte „Robusta“, die wegen ihrer relativ hohen Unempfindlichkeit gegenüber Hitze und Krankheiten, ihres höheren Koffeingehaltes und des höheren Ertrages heute in etwa 30 Prozent der weltweiten Ernte ausmacht. Sie eignet sich zum Anbau im Flachland und lässt sich leicht maschinell ernten. Robusta – Kaffee ist gegenüber dem Arabica nicht so hochwertig und auch nicht so preis-intensiv.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="450" height="340" src="http://www.youtube.com/embed/OTCClvZ_3C0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span id="more-125"></span>Bereits im 19. Jahrhundert gab es in Vietnam vereinzelte Kaffeeanbaugebiete, die allerdings kaum von Bedeutung waren. Erst in den 1970er Jahren, parallel zur Kaffeekrise in der DDR, begannen die Vietnamesen, sich dem Anbau des zweitgrößten Handelsproduktes der Welt intensiver zu widmen. Unterstützung erhielten sie dabei unter anderem von der DDR, die ihnen mit Maschinen unter die Arme griff und dem Land Schulden erließ.</p>
<p>Zu dieser Zeit herrschte zwischen den kaffeeproduzierenden Ländern ein Abkommen mit einer Quotenregelung, um eine Überproduktion zu verhindern und die Preise auf dem Weltmarkt stabil zu halten. Größter Unterstützer dieses Abkommens war die USA, die nach dem Zusammenbruch der Ostblockstaaten die Vereinbarung verließ. Die Quoten brachen weg und jedes Land konnte unkontrolliert Kaffee produzieren.</p>
<p>Die Kaffeeproduktion in Vietnam wurde ab 1990 durch die Weltbank gefördert mit dem Resultat, dass das Land von einem unbedeutenden Produzenten zu einem der stärksten aufstieg. Mit einer Reihe negativer Folgen für die Bevölkerung und das Ökosystem vor allem im Bergland Zentralvietnams, wo sich das größte Kaffeeanbaugebiet befindet. Um Land für Plantagen zu gewinnen, wurde Regenwald gerodet, die Bevölkerung umgesiedelt, die Böden überfordert und ausgelaugt.</p>
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		<title>Aromatisierte Kaffeebohnen &#8211; Was darf es heute sein?</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 08:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blog-kaffee.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aromatisierter Kaffee ist ein Produkt, welches längst Einzug in die Kaffeehäuser gehalten hat. Um dem Kaffee die gewünschte Geschmacksnote zu verleihen, wird der gemahlene Kaffee mit natürlichen oder naturidentischen Aromen versetzt. Oft ist die Geschmacksnote nicht zufriedenstellend oder gar enttäuschend. Die Alternative, kräftigen Kaffee mit Sirup, gegebenenfalls noch Sahne zu versetzen, ist aus dem namhaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aromatisierter Kaffee ist ein Produkt, welches längst Einzug in die Kaffeehäuser gehalten hat. Um dem Kaffee die gewünschte Geschmacksnote zu verleihen, wird der gemahlene Kaffee mit <strong>natürlichen oder naturidentischen Aromen</strong> versetzt.<span id="more-81"></span></p>
<p>Oft ist die Geschmacksnote nicht zufriedenstellend oder gar enttäuschend. Die Alternative, kräftigen Kaffee mit Sirup, gegebenenfalls noch Sahne zu versetzen, ist aus dem namhaften Kaffeeausschank bekannt. Sehr schmackhaft, aber auch sehr süß und nicht gerade kalorienarm, ist dieser Genuss nicht jedermanns Sache. Alternativen mit Süßstoff sind weder dem guten Geschmack noch der Gesundheit zuträglich.<br />
Spätestens seit der <a href="http://fieurope.ingredientsnetwork.com/about-us" target="_blank">Food Ingredients Europe</a> 2009 sind aromatisierte Kaffeebohnen ein topaktuelles Thema. Zur Erzeugung von aromatisierten Kaffeebohnen werden die Bohnen unmittelbar nach dem Röstverfahren mit einem neuen Verfahren aromatisiert. Das Ergebnis ist ein aus diesen Bohnen gebrühter sehr geschmacksintensiver Kaffee, beispielsweise mit <strong>Zimtaroma</strong>.</p>
<p>Die aromatisierte Kaffeebohne bietet ein volleres Aroma als der aromatisierte Kaffee. Sie kommt ohne Zucker und Süßstoff aus. Genau wie in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konditorei" target="_blank">Confiserie</a> ist nicht jedes natürliche Aroma optimal zur Weiterverarbeitung, doch <strong>Klassiker wie Zimt und Haselnuss</strong> bewähren sich allemal. Bei der aromatisierten Kaffeebohne wird nicht nur die Nase, sondern auch der Gaumen verwöhnt. Mit dieser Kaffeevariante nimmt der Gourmet die alte, heute in orientalischen Ländern noch gepflegte Tradition wieder auf, der schwarzen Köstlichkeit Gewürze und Aromen hinzuzufügen. Die Zubereitung ist heutzutage allerdings leichter!</p>
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		<title>Der teuerste Kaffee der Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 10:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blog-kaffee.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Der teuerste Kaffee der Welt heißt Kopi Luwak – und wird oft als Katzenkaffee bezeichnet. Genauer gesagt Schleichkatzenkaffee, denn der Name beschreibt seinen Ursprung noch ein wenig besser. Die Schleichkatze aus der Gattung der Musangs, die für die Herstellung dieses exklusiven Kaffeeprodukts von allergrößter Bedeutung ist, lebt auf den Philippinen und ernährt sich dort von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der teuerste Kaffee der Welt heißt <strong>Kopi Luwak</strong> – und wird oft als Katzenkaffee bezeichnet. Genauer gesagt Schleichkatzenkaffee, denn der Name beschreibt seinen Ursprung noch ein wenig besser. Die Schleichkatze aus der Gattung der Musangs, die für die Herstellung dieses exklusiven Kaffeeprodukts von allergrößter Bedeutung ist, lebt auf den Philippinen und ernährt sich dort von kleinen Säugetieren, Reptilien, Insekten und Früchten. Ganz besonders angetan haben es ihr aber die süßen, saftigen Kaffeekirschen. Leider kann sie die Kerne nicht verdauen und scheidet sie deshalb auf natürlichem Wege wieder aus. Findige Einwohner sammelten diese Kerne und stellten daraus Kaffee her. Dass sich dieser Kaffee zur Delikatesse entwickeln würde, haben sie wohl nicht einmal im Traum geglaubt. Umweltschützer erkannten das Potential in diesem Kaffee und boten ihn zunächst als Mitbringsel für Touristen an, kurze Zeit und ein paar Pressemitteilungen später hatte sich der Kopi Luwak zur Delikatesse etabliert. Dies ist einerseits so, weil die Jahresproduktion des Kaffees auf etwa 200 Kilogramm pro Jahr beschränkt ist. Anderseits wird auch sicherlich die Entstehung des Produkts zu seiner Beliebtheit beitragen &#8211; zumindest zu seiner Besonderheit. Denn während die Schleichkatze das Fruchtfleisch der Kirsche verdaut, fermentiert ihr Darm die Kaffeebohnen. Eine sogenannte Nassfermentierung, bei der die Sekrete des Darms die Oberfläche der Bohne verändern. Zusätzlich lässt sich nachweisen, dass durch den Gang durch den Körper des Tieres der Proteingehalt der Kaffeebohne fast komplett abgebaut wird, durch die im Darm vorhandenen Milchsäurebaktieren. Dadurch ergebe sich der wesentlich mildere und abgerundete Geschmack des Heißgetränks, wie Experten festgestellt haben. Und es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass sich der Katzenkaffee von herkömmlichen unterscheidet, also nicht nur der Gedanke an den besonderen Kaffee uns glauben lässt, ein herausragendes Getränk zu trinken.<br />
Allerdings handelt es sich um ein teures Vergnügen, denn der Preis pro Kilo ist kein Schnäppchen, in Europa liegt er zwischen 800 und 1000 Euro und ist somit der teuerste Kaffee der Welt.</p>
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